Wertvolle Tipps

Der erste Tipp ist schon allein deshalb wertvoll, weil er alle Anwesenden auf einer Event-Baustelle betrifft und für alle Beteiligten nützlich ist:


Lärm beim Zusammenbau und der Zerlegung von Traversen


Das Hämmern der Traversenpins gehört zu den lautesten Arbeitsschritten überhaupt. Wer schon einmal versucht hat, einem Kollegen eine Frage zu stellen oder zu beantworten während in der Nähe ein verbissener Serien-Pinklopfer einen neuen Rekord für die meisten Schläge auf einen einzelnen Pin aufstellt, weiß wie durchdringend, alles übertönend und unanagenehm dieser metallische Lärm ist.

Er lässt sich natürlich nicht gänzlich vermeiden, aber zumindest minimieren:


Beim Zusammenbau reicht es völlig, den Pin nur soweit hineinzutreiben, dass der Federstecker (Splint) durchgesteckt werden kann - dafür genügen in den allermeisten Fällen ein bis zwei lockere Schläge mit der Seite des Hammerkopfes (mit der man noch dazu viel leichter trifft).

Die Verbindung wird nicht stabiler, je fester man den Pin hineinklopft! Die beiden Pins sollen nur den Konusverbinder (Ei) an Ort und Stelle halten, dieser ist nämlich das verbindende Hauptelement.


Beim Zerlegen: Ideal ist es, jeden Pin mit einem einzelnen, gezielten und vor allem KRÄFTIGEN Schlag herauszubekommen. Klappt nicht immer, klar, aber ich sehe immer wieder Kollegen, die gar nicht vorhaben, so wenig Schläge wie möglich zu brauchen. Die klopfen einfach mittelfest drauf los und erst nach 4-5 Schlägen beginnt der Pin sich zu bewegen. Das Ganze mal 4, dann ist erst eine einzige Verbindung offen!